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Numerus Clausus zu „schlecht“ – So kannst du trotzdem studieren!

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Numerus Clausus

Nach dem Abitur wollen viele Schüler/-innen ihren beruflichen Werdegang ansteuern und dazu studieren. Denn mit einem Bachelor oder gar Master in der Tasche sind die beruflichen Chancen deutlich größer, erfolgreich viel Geld zu verdienen als ohne. Ohnehin gibt es Berufe wie die medizinischen Berufe und auch Ingenieure sowie Sozialpädagogen, die ein Studium unausweichlich machen. Allerdings ist der sogenannte Numerus Clausus ein Problem, welches viele Schüler/-innen nach dem Abitur belastet, weil viele Hochschulen einfach die besten NCs heraussuchen und die restlichen Schüler/-innen auf Wartelisten setzen. So scheint das Studium in weiter Ferne zu rücken, wenn es da nicht doch Möglichkeiten gäbe, dieses Verfahren zu beschleunigen und wie das geht, erklären wir gerne hier.

Wenn der NC zu schlecht ist, hilft nur eines…

Die meisten Universitäten machen es sich auch wirklich leicht, um einer Immatrikulation zu entgehen. Sie suchen sich nur die besten Schüler/-innen mit einem guten Abitur aus, um die anderen erst gar nicht zu prüfen! Dieses Vorgehen ist nicht nur unfair, sondern auch höchst umstritten, sodass es vermehrt zu einer Studienplatzklage in der Vergangenheit gekommen ist. Denn die potenziellen Studierenden wollen ihren Platz nicht nach einer gewissen Wartezeit, sondern jetzt! Es geht schließlich um die beruflichen Werdegänge, sodass hier die wenigstens Studierenden noch Spaß verstehen und sich das Vorgehen mancher Hochschulen einfach gefallen lassen, was im Übrigen auch gut so ist! Die Kosten sind hierbei zwar nicht pauschal zu beziffern, aber die Erfolgsaussichten geben den Studierenden recht, dass sie es mit einer Studienplatzklage versuchen sollten.

 

Weitere Möglichkeiten, wenn der Numerus Clausus nicht reicht

Studentin

Studentin stöbert in Fachliteratur

Wer jedoch die Kosten vor einer Klage scheut, der hat mit einem Fernstudium oder einer Hochschule natürlich die Möglichkeit, dennoch zu studieren. Hier ist es jedoch wichtig, dass die potenziellen Studierenden darauf achten, dass die Privatschulen auch akkreditiert und damit staatlich anerkannt sind! Denn sonst würden potenzielle Arbeitgeber das Studium nicht anerkennen und alles war umsonst. Das darf natürlich nicht passieren und aufgrund dessen ist es wichtig, dass auf die Feinheiten geachtet wird, um das Studium auch anerkennen zu lassen sowie die intensive Arbeitsvorbereitung auch nicht umsonst waren. Denn das dürfte wirklich nicht im Interesse der Betroffenen sein. Vielleicht also doch den Klageweg in Erwägung ziehen?

Studieren soll für jeden möglich sein, sodass die Kosten bereits gesenkt wurden. Doch trotz dieser Vorgehensweise ist der NC noch immer bedeutsam. Für Studienplätze rundum die Medizin sollte dies nachvollziehbar bleiben, aber in anderen Berufen keineswegs! Schon gar nicht, wenn man als Hochschule sich einfach nur einen Durchschnitt errechnet und anderen, die über einen leicht geringeren schlechteren NC verfügen, keine Chance mehr gibt! Es gibt also durchaus neben dem Fernstudium oder dem Studium an private Hochschulen auch die Gelegenheit, den Platz einzuklagen und darüber sollte in jedem Fall nachgedacht werden, wenn es um die berufliche Zukunft geht!

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MQ-Illustrations – stock.adobe.com