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Spannende Infos rund um die Lohnfertigung

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Mann und Frau in der Produktionshalle

Die Lohnfertigung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Besonders bei Unternehmen, die in der Fertigungsbranche arbeiten, ist diese manchmal fast gar nicht mehr wegzudenken. folgend wird erklärt, was das genau ist und wie sie funktioniert.

Das Prinzip ist eigentlich ganz einfach und passiert auf der Auslagerung von Leistungen. Diese werden ausgelagert an spezialisierte Fertigungsunternehmen. Der Auftraggeber beauftragt ein Fertigungsunternehmen damit, bestimmte Teile zu fertigen. Außerdem gibt der Auftraggeber dem Dienstleister bekannt, welche technischen, zeitlichen und besonders auch wirtschaftlichen Bedingungen dieser Dienstleister einhalten muss. Der Dienstleister selbst stellt die Teile her und liefert sie. Das herstellende Unternehmen haltet sich komplett aus der Produktentwicklung heraus. Denn diese ist ja nur für die Fertigung zuständig.

In welchen Bereichen findet man eine Lohnfertigung?

Den größten Anteil gibt es im Maschinen- und Anlagenbau. Ebenfalls gut vertreten und nicht selten zu sehen ist es in der Automobilindustrie. Das liegt einfach oft daran, dass sehr viele verschiedene Teile aus den verschiedensten Kategorien zusammengesetzt werden müssen. Eine Aufteilung zwischen dem eigenen Unternehmen und einem Dienstleister ist daher praktisch.

Die Vorteile im Überblick:

Der größte Vorteil der Lohnfertigung und gleichzeitig auch ein ausschlaggebender Punkt ist, dass man geringere Fixkosten hat, sowie geringere Lohnkosten. Zum einen ist es so, da man keine zusätzlichen Maschinen benötigt. Zum anderen benötigt man auch weniger Personal. Die Fertigung selbst erfolgt meist schneller, da der Dienstleister ja auf der Fertigungsebene spezialisiert ist.

Die Nachteile im Überblick:

Trotzdem gibt es Nachteile die zu beachten sind. Beispielsweise besteht keine hohe Transparenz in der Beschaffungskette, denn die Fertigung ist ja nicht im eigenen Haus. Außerdem ist man abhängig vom Dienstleister. Bereits angefangene Fertigungen können nicht einfach so abgebrochen werden.

Bildnachweis:
littlewolf1989 – stock.adobe.com

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